Restorative Circles

Restorative Circles - nach Dominic Barter (Foto rechts oben: Dominic)
Konflikte sind Wegweiser zu einem zufriedenen Miteinander

Dieses seit ca. 20 Jahren erprobte Modell der „Aufrichtenden Kreisgespräche“ zeigt, wie wir Konflikte in Wegweiser zur gemeinsamen Zufriedenheit verstehen und nutzen können, wenn wir ihnen in geschützter Atmosphäre Raum, Zeit und Zuwendung widmen.

Durch Restorative Circles (RC) bauen und halten wir einen Rahmen, der ermöglicht, dass jeder mit seinem Anliegen gehört wird, dass unter den Beteiligten die jeweiligen Verletzungen sich in Verständnis für die Hintergründe der jeweiligen Handlungen verwandeln und neben der Verbindung auch die Bereitschaft entsteht, zum Wohl der eigenen wie auch der anderen Person beizutragen.

In einem aufrichtenden Kreisgespräch (RC) entwickeln die Beteiligten die Bereitschaft, gemeinsam einen Weg zu finden, mit dem jeder, der sich an diesem Prozess beteiligt, zufrieden ist, weil dabei jede Person gehört wird und so das Anliegen eines jeden von allen mitberücksichtigt wird.

Mittels Restorative Circles bilden wir äußere Bedingungen, unter denen es für die Teilnehmer möglich wird, freiheitlich und eigenverantwortlich zu handeln: Da sie ihre Kraft und Bereitschaft aus innerer Überzeugung heraus finden, ist ihr Beschluss und Vorhaben verlässlich. Damit bildet diese Methode eine extrem nachhaltige Konfliktlösung und Verbesserung der Qualität im Zusammenleben.

Im TOA (Täter-Opfer-Ausgleich) arbeitet man überwiegend mit Restorative Justice, eine ebenfalls erfolgreiche Methode. RC ist durch eine Stellvertreterfunktion auch dann wirksam, wenn sich einer der Beteiligten weigert, an dem versöhnenden Prozess teilzunehmen. Außerdem erweitert RC die Teil-Verantwortung auf die Gesellschaft.



Für wen sind Resorative Circles geeignet? In welchen Situationen?
Es ist für kleine und große Gemeinschaften geeignet, die miteinander zu tun haben wollen, oder "müssen".
Für alle Konflikte, die in Familien, Teams, Gruppen, Gemeinden, Schulen, Vereinen, Wohnprojekten, Unternehmen, Justiz und Politik auftauchen.

 

In Schulen - und Instituten, in denen mehrere Interessensgruppen zusammenkommen -, ist es besonders hilfreich einen Raum für dieses System einzurichten.

Konflikte zwischen Schülern & Eltern, Eltern & Lehrern, Lehrern & Schülern - manchmal auch unter den Lehrkräften verschiedener Tätigkeitsbereiche - bilden einen schwer überschaubaren Problem-Knoten.

Besonders effektiv wirkt diese Methode, wenn die verschiedenen Interessensgruppen von Anfang an mit anwesend sind.

 

Grundlagen sind Augenhöhe, Eigenverantwortung und die Bereitschaft sich und anderen zuzuhören.

 

Kostprobe: Schon an einem Tag können Sie einen Einblick in die Grundhaltung der RC gewinnen, so dass Sie erahnen, ob und in welchem Umfang Sie RC demnächst erlernen möchten.

Grundlagen: Ein Workshop von 2-3 Tagen hilft das ganze System zu überblicken und am dritten Tag sogar erste Schritte der Installation einzuleiten.

Ausbau: Nach der Einrichtung des Systems können erste Kreise stattfinden. Unter steter Betreuung werden erste Facilitatoren ausgebildet - learning by doing -, so dass sie bald eigenständig wirken können.

 

Nachhaltig & günstig: Wenn Sie das System - in meiner Begleitung - einmal gelernt haben, sind Sie in der Lage, erste Kreise zu bilden und lernen dabei alle wichtigen Details. Die tägliche Anwendung führt zur Verinnerlichung, so dass Sie das Gelernte bald eigenständig weitergeben können. Nach meiner „Geburtshilfe“ bin ich nicht mehr von Nöten. Bei Bedarf stehe ich auch danach jeder Zeit gerne zur Verfügung.

 

In Europa sind wir vorläufig ein Handvoll Menschen, die Restorative Circles kennen und sowohl unterrichten, wie auch installieren und Prozesse begleiten können.
Sprechen Sie mich gerne an, ich freue mich auf Ihre Fragen und auf Ihr Interesse.